(Foto Natascha Auenhammer)

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 Edith Lechner
Website der/die Künstler/in

Biografie

 

"Überwindung"
Mischtechnik 70 x 70 cm. inkl. Stahlrahmen

Preis  € 1.500 kaufen Überblick

 

 

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  • "Verkaufswerke" sind nicht in der Versteigerung angeboten, sondern zum direkten Verkauf.

  • 70% des Verkaufspreises gehen an den/die Künstler/in, und 30% gehen an das "Kunst für Menschen in Not" Projekt. Die 30% Provision wird ausschließlich für Verein- und Ausstellungskosten sowie Kosten für Benefiz-Events zugunsten unserer karitativen/humanitären Partnerorganisationen verwendet. Der Kauf eines "Verkaufswerks" ist ausschließlich eine Transaktion zwischen Ihnen als Käufer/in und dem/der Künstler/in. Die 30% Provision werden von dem/der Künstler/in nach Abschluss des Verkaufs an "Kunst für Menschen in Not" bezahlt.

 

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"Verkaufswerk" Preis € 1.500

 

Schritt 1

Formular ausfüllen. (Bitte alle Felder ausfüllen. Ihre Informationen sind streng vertraulich und werden nur an
den/die Künstler/in weitergegeben)
.

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Schritt 2

Klicken Sie auf Abschicken (einmal) und warten Sie kurz auf eine Bestätigung.

Sie werden von dem/der Künstler/in kontaktiert, um das Kunstwerk abzuholen und zu bezahlen.

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

bio

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  • Modefach-Entwurf und Textilverarbeitung - Examen Lehramt - Werkerziehung - techn. u. text., BE Diplom für Malerei -  Akademie Graz, Prof. Dr. Paul
    Zwittnig-Rotterdam.

  • Internationaler Kunstpreis SYRLIN - Stuttgart- D Mitglied des Berufsverbandes bildender Künstler.

  • Ausstellungen (Auswahl): Künstlerhaus -Graz Stm. BT , Galerie "B" -Olmütz- Tschechien BT, Haus der Künste - München, D- BT, Galerie Centrum Graz BT.

EDITH LECHNER Werkzyklus „Unscharf“

 

Mischtechnik, Acryl/Tusche auf Seide und Spanplatte Zart und sanft sollen sie daherkommen, die Bilder von Edith Lechner, sich weich und verschwimmend ins Auge des Betrachters schmiegen, um daraufhin in dessen Hara als beunruhigende sozialkritische Bombe zu explodieren. Aus verwaschenen, farbig sehr zart braun-gelb-violett-grau-rose- monochromisierend bis ins Licht hineingearbeiteten Nebelschwaden ragen Bergspitzen und zarte Gipfel. Darunter brodelt die Ungewißheit, das Diffuse und Undurchsichtige, der nebelige Dunst in Politik und Wirtschaft, die Realität eines korrupten und gierigen Systems in den Fängen der Hochfinanz, welche nicht wahrgenommen werden darf, die Trance der Bevölkerung angesichts einer untergehenden Suchtgesellschaft, der Mensch, der in Unachtsamkeit und Bewußtlosigkeit in diesem atmosphärischen Dampf verdümpelt. Die Unschärfe beschäftigt den Verstand und hält ihn im Bild fest, denn das Auge, welches Konturen zu sehen gelernt hat, will scharfstellen, sich nicht verlieren, will den Nebelflor durchdringen, schweift unruhig über das Bild, um endlich erlöst an den Inseln schwarzer Berggipfel zu ankern. Dort kann die Seele sich halten, in der Flugsicht entspannen, in gewonnener heilsamer Distanz loslassen und ein übergeordnetes Niveau gewinnen. Daher webt Edith Lechner in ihrem Werkzyklus „Unscharf“ versponnene Hintergründe und erhebt den Berg zum exklusiven Symbol, denn ihrem eigenen Erleben entsprechend, erfordert das Besteigen eines Berges Mut, Disziplin, Ausdauer und Kraft und bedeutet das Annehmen einer Herausforderung, an dessen Ziel das Glücksgefühl der Liebe, Freiheit, Würde, Weite und Überschau wartet. Erkenntnis und Bewußtheit winken als Lohn für jeden, der sich einlassen will- ob auf den Berg oder auf das Kunstwerk in seiner expliziten Aussage oder noch besser hier: auf beides zugleich. Edith Lechner verwendet seit den 90er Jahren für ihren gefühlsintensiven wie gleichermaßen scharfgeistigen kreativen Dialog die Seide als unsichtbares geschmeidig-elastisches Trägermaterial und Metapher des Weichen und Zarten, Edlen wie Widerstandsfähigen, Feinen wie Belastbaren, Verschleiernden sowie durchsichtig Enthüllenden. Aus dem wachsamen Seelenkraftfeld der Künstlerin durchtränken seither malerisch-verschwommene, tiefe, in zahlreichen Schichten und Schliffen durchgearbeitete Gründe die Seide. In scheinbarem Widerspruch zur aparten, verhalten-ätherisch wirkenden Erscheinung der Künstlerin brodeln auf den Bildern ihr Gefühl und ihre Erkenntnis wie heißes Magma und gerinnen und erstarren zu bewußt gesetzten Strukturen als Narben, Risse oder Schrunden, Flecken, Gestalten oder wie hier zu Bergen, zu schwarzem Gestein, umflort durch den jeweils vielschichtigen Hintergrund, einem lebendig-sensiblen, abstrahiert-monochromen Wesen, welches feinsinnig und feinstrukturiert von innen nach außen erstrahlt, in feiner, haptisch taktiler, andererseits seidig-glatter Oberfläche. Die Künstlerin arbeitet stets zyklisch und betitelt ihre Werke konkret um den Betrachter zu unterstützen. Durch das Weglassen von Farbeffekten und dekorativem Gehabe erscheint das Geheimnisvoll- Beunruhigende in reiner Malerei in den Bildern, deren edle Noblesse von der möglichen Bewußtheit und Würde des Menschen erzählt.

 

Waltraud Schwarzhappel, Kunsthist., Wien, Oktober 2011

 

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